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Wissen sammeln – Natur vermitteln
 

Das Biologiezentrum sammelt, bewahrt, erforscht, dokumentiert und vermittelt Wissen über die Tier- und Pflanzenwelt, über Gesteine und Mineralien. Die größte aktuelle Herausforderung dazu ist die globale Biodiversitätskrise. Erforschung der Natur, um sie gezielt schützen zu können und Schaffung von Naturbewusstsein sind die logischen Reaktionen darauf. Nur naturkundliche Museen mit ihren authentischen Objekten machen Naturgeschichte wissenschaftlich objektiv nachvollziehbar.

 

Ein besonderes Projekt:

 

Federleicht Programm 2010: Faszination Vogelbeobachtung für Kinder & Jugendliche
 

Zum vierten Mal lädt das Projekt „Federleicht“ heuer Kinder und Jugendliche dazu ein, die faszinierende Vogelwelt Oberösterreichs auf spielerische Art zu erforschen. Ausgerüstet mit
Fernglas und Bestimmungsbuch werden in kleinen Gruppen spannende Begegnungen mit gefiederten Artgenossen ermöglicht. Welche Vögel singen da gerade? Woran erkenne ich sie? Was ist beim Beobachten dieser Tiere wichtig?

 

Neben einem halbtägigen Beobachtungsworkshop nahe Linz bietet das neue Programm eine ganztägige Exkursion mit dem Bus an die attraktivsten Vogelschauplätze am Inn und ins Ibmer Moor, eine leichte Familienexkursion zu den Schacherteichen bei Kremsmünster und ein dreitägiges Sommercamp am reizvollen Almsee.

 

Folder Federleicht 2010 (PDF)


Grundlagen dafür sind:
 

> Zoologische, botanische und geowissenschaftliche Sammlungen von Naturobjekten mit

   geeigneter räumlicher und konservatorischer Infrastruktur,
> Archiv und Bibliothek mit Informationen zur Naturgeschichte,
> Wissenschaftliche Tätigkeit,
> Ökopark als Lebendsammlung und Vermittlungsort,
> ZOBODAT als Informationsspeicher für biogeografische Informationen und

   Kommunikationsmedium im Internet,
> DNA-Labor zur Erforschung der Systematik und Stammesgeschichte,

> internationale Vernetzung.


Produkte der Arbeit am Biologiezentrum sind:
 

> Sammlungs- und Informationszuwachs,
> wissenschaftliche Ergebnisse, eigene Publikationen und fünf Schriftenreihen,

> regelmäßige Sonderausstellungen,
> Tagungen und Symposien zum Wissensaustausch,
> über die Natur informierte und für Naturerlebnis motivierte Besucher.


Das Ziel wird erreicht durch:
 

> Koordinierte Arbeit und das intellektuelle wissenschaftliche, kreative und handwerkliche

   Potential von ca. 30 MitarbeiterInnen,
> gezielten Einsatz begrenzter personeller und finanzieller Resourcen für die kurz-, mittel-

   und langfristige Programmgestaltung und Entwicklung der Infrastruktur,
> flexible Partnerschaften und Kooperationen bei zunehmend projektbezogener Planung,

> Mitgliedschaft bei CETAF www.cetaf.org, Consortium of European taxanomic facilities.


Bildung und Soziales:
 

> Durch sein Programmangebot und seine Produkte vermittelt das Biologiezentrum

   Naturerlebnis und Naturerfahrung.
> Als Kompetenzzentrum für naturkundliche Fragen ist das Biologiezentrum Plattform und

   Treffpunkt für die interessierte Öffentlichkeit und fachbezogene Wissenschaftler.


Wirtschaftliche Auswirkungen:
 

> Erteilung von Dienst- und Werkverträgen an Private und Firmen im Ausstellungs-,

   Sammlungs- und Druckbereich,
> Nutzung von Hotellerie und Gastwirtschaft durch (Tagungs-)Besucher,
> Kauf, Betrieb und Wartung von Geräten,
> Einnahmen erfolgen vor allem durch Verkauf hauseigener Schriften und Projektmitarbeit.